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Echte Quitte

(Cydonia oblonga)

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1,5 — 5 m Kulturpflanze NE
Habitus
Synonyme: Cydonia communis, Cydonia vulgaris, Pyrus cydonia. Nanophanerophyt-Makrophanerophyt, coll-mont. Die bis 10 cm langen und 7 cm breiten Laubblätter sind eiförmig, ganzrandig und unterseits filzig. Die weißen bis rosa Blüten stehen einzeln endständig. Die Kelchblätter sind gezähnelt und überragen die Krone nicht. Die Früchte sind apfel- oder birnförmig und stark filzig. Die Art wird in Österreich hauptsächlich als Obstgehölz kultiviert (Lit), ebenso in Istrien, kann aber dort auch verwildert auftreten (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW.
 
Blüte
Aufnahmen: 13.04.2017 Momjan
 
Frucht
Aufnahme: 12.08.2015 bei der Grotte Baredine
 
Frucht
Aufnahme: 29.07.2009 Uvala Portic, Premantura
 
gezähnelte Kelchblätter
Aufnahme: 11.04.2009 Uvala Portic, Premantura
 
Cydonia oblonga
 
 
Cydonia oblonga
 
 
Cydonia oblonga
Aufnahmen: Park unterhalb der Kathedrale Sankt Peter-und-Paul in Brünn (Brno)

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1885

"1422. C. vulgaris Pers. (Pyrus Cydonia L. Gemeine Quitte.)
Strauch 6 — 8' hoch oder gezügelt 12 — 20' hoher Baum, wehrlos, mit abwärtsneigenden graulichen, warzigen Aesten, leberbraunen Zweigen und filzigen jüngsten Trieben. Blätter oval oder eiförmig, an der Basis oft herzförmig, ganzrandig, stumpf oder zugespitzt, kurzgestielt, beiderseits filzig oder im Alter oberseits kahl, bläulichgrün. Blüthen einzeln an den Enden der Zweiglein. Blüthenstiele sammt Kelchen filzig. Kronen gross, bis 2" im Durchmesser, Kronblätter oval, lichter oder dunkler rosenroth. Früchte kugelig oder kreiselförmig, längsgefurcht, gelb, von leicht abwischbarem Filze, wolligfilzig, hart, aromatisch, erst durch Abkochen geniessbar. Die einen gummiartigen Schleim absondernden Samen sind besonders als Ingredienz zu Augenwässern officinell.
Mai


Stammt aus Indien und kam über Kydon (auf Creta) nach Italien und ist nun sowohl in den warmen als gemässigten Strichen Europas eingebürgert. An sonnigen Abhängen, an Waldrändern, an Hecken, an Wegen niedriger und hügeliger Gegenden verwildert, z. B. an Hecken beim Auberg in Urfahr, unterhalb Katzbach an Pfennigbergabhängen, um Steyregg. Nächst Priethal in Leonstein und sonst vorzüglich auf kalkreichen Abhängen. Häufig in Gärten cultivirt."

Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, IV. Band (Seite 183), Linz 1885, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
Zum Ortsverzeichnis einiger der bei Duftschmid angegebenen Standorte

 

 Letzte Bearbeitung 07.06.2026

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